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++ 363 | 6417 Zeichen | Artikel vom: 12. 12. 2009   Druckversion

Klimawandel stoppen!

Für eine globale ökologische und soziale Gerechtigkeit

Die Umweltbelastungen haben aber auch eine soziale Dimension. Schadstoffe, Lärm, geringe Lebensqualität bzw. der Entzug von Lebensgrundlagen treffen nicht unterschiedslos Arm und Reich.Die Kluft zwischen denen, die es sich leisten können in halbwegs unbelastete Regionen zu ziehen und denen, die zurückbleiben müssen, weil sie kein Geld zum Wegzug haben, vergrößert sich beständig.

Die Umweltbelastungen haben aber auch eine soziale Dimension. Schadstoffe, Lärm, geringe Lebensqualität bzw. der Entzug von Lebensgrundlagen treffen nicht unterschiedslos Arm und Reich.Die Kluft zwischen denen, die es sich leisten können in halbwegs unbelastete Regionen zu ziehen und denen, die zurückbleiben müssen, weil sie kein Geld zum Wegzug haben, vergrößert sich beständig.

Unsere heutige Banneraktion findet im Zusammenhang mit der seit dem 7. Dezember tagenden UN-Klimakonferenz in Kopenhagen statt.
Ziel der Klimakonferenz soll ein Nachfolgeabkommen des Kyoto-Protokolls werden. Doch die bisherigen "Klimarettungsmaßnahmen" im Rahmen des Kyoto-Protokolls führten nicht zu einem realen Rückgang von Treibhausgasemissionen, stattdessen kam es zu einem Anstieg. Auch die Bundesrepublik Deutschland hat ihr Ziel verfehlt die Emissionen zu reduzieren.
Es reicht nicht aus, auf internationalen Konferenzen etwas zu proklamieren und zu beschließen, wenn es zu keiner Umsetzung auf nationaler und kommunaler Ebene kommt.



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++ 361 | 7424 Zeichen | Artikel vom: 19. 11. 2009   Druckversion

Veranstaltungen zur UN-Klimakonferenz und Perspektiven linker Politik

Für ein ganz anderes Klima – vom Rhein-Main-Gebiet nach Kopenhagen!

In unseren Veranstaltungen soll es um die Ursachen des Klimawandels gehen und um die Frage, ob und wie sich die Kritik an der herrschenden Klimapolitik mit einer Kritik an der kapitalistischen Produktions- und Konsumtionsweise verbinden ließe. In diesem Zusammenhang wollen wir auch diskutieren, wie linke Klimapolitik lokal eingreifen kann. Worum müsste es einer Klimabewegung gehen?

In unseren Veranstaltungen soll es um die Ursachen des Klimawandels gehen und um die Frage, ob und wie sich die Kritik an der herrschenden Klimapolitik mit einer Kritik an der kapitalistischen Produktions- und Konsumtionsweise verbinden ließe. In diesem Zusammenhang wollen wir auch diskutieren, wie linke Klimapolitik lokal eingreifen kann. Worum müsste es einer Klimabewegung gehen?

Im Dezember wird auf dem UN-Klimagipfel in Kopenhagen über die Nachfolge von Kyoto verhandelt, also über die zukünftige Regulierung der Treibhausgas-Emissionen. Dabei wird im Kern um die globale Wirtschaftsordnung und die Verteilung der verbleibenden Ressourcen verhandelt. Zu erwarten ist, dass sich Macht, Märkte und technologische ‚Lösungen‘ gegen wirksamen Klimaschutz und echte „Klimagerechtigkeit“ durchsetzen. „Klimawandel“ ist nicht nur ein Ökothema, sondern rüttelt an den Grundfesten der globalen Gesellschaftsordnung.



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++ 281 | 20593 Zeichen | Artikel vom: 28. 10. 2009   Druckversion

Die Grenzen des Wachstums sind längst überschritten.

Wir fordern eine Gesamtbelastungsstudie!

Die Gesamtbelastungsstudie muss Basis für alle weiteren Projekte im Rhein-Main-Gebiet sein. Für bereits im Bau befindliche Projekte fordern wir bis zur Vorlage der Studie ein Moratorium.

Die Gesamtbelastungsstudie muss Basis für alle weiteren Projekte im Rhein-Main-Gebiet sein. Für bereits im Bau befindliche Projekte fordern wir bis zur Vorlage der Studie ein Moratorium.

Der Ausbau und Betrieb von Flughäfen (z.B. Frankfurt, Egelsbach, Erbenheim), Müllverbrennungsanlagen (u.a. Frankfurt-Höchst), Autobahnen (Rhein-Main-Gebiet), der Weiterbetrieb des Atomkraftwerkes Biblis) und die Aus- und Umbauten der Kohlekraftwerke (KKW Staudinger bei Hanau,
Ingelheimer Aue in Mainz/Wiesbaden, etc.) stehen beispielhaft für Umweltzerstörung und nachhaltige Schädigung sozialer und ökologischer Lebensqualität im Rhein-Main- Gebiet und darüber hinaus. All diesen Projekten ist gemeinsam, dass sie bei der Genehmigung nur für sich betrachtet werden und nicht im Zusammenhang mit den anderen bestehenden und geplanten Projekten im Rhein-Main-Gebiet.



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++ 297 | 3440 Zeichen | Artikel vom: 20. 10. 2009   Druckversion

Abschlusserklärung der Anti-Atom-Konferenz 2009-10-18:

Die Herbstkonferrenz der versammelten Initiativen von AKW- und Endlagerstandorten kündigt massiven Widerstand an

Einig war sich die TeilnehmerInnen der Konferenz in der Einschätzung, dass sich das Ausstiegsszenario als politische Luftnummer entpuppt hat; die Verlängerung von Laufzeiten bei permanter Gefährdung der Bevölkerung dient  lediglich dem Zweck, den Atomkonzernen pro Tag und AKW ca. eine Millionen Euro  in die Tasche zu spülen.

Einig war sich die TeilnehmerInnen der Konferenz in der Einschätzung, dass sich das Ausstiegsszenario als politische Luftnummer entpuppt hat; die Verlängerung von Laufzeiten bei permanter Gefährdung der Bevölkerung dient lediglich dem Zweck, den Atomkonzernen pro Tag und AKW ca. eine Millionen Euro in die Tasche zu spülen.

Der Weiterbetrieb von Atomanlagen ist unverantwortlich. Der Betrieb von Atomkraftwerken als permante Gefahrenquelle als auch das nicht lösbare Problem einer dauerhaft sicheren Verwahrung der produzierten Abfälle lassen nur eine Fordung zu: Sofortige Stilllegung aller Atomanlagen!



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