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Die Politik der G-8-Staaten steht immer mehr für Armut, Verschuldung, Umweltzerstörung und den Abbau, ja die Zerstörung sozialer und demokratischer Rechte. Aber ihre Gipfeltreffen, zugleich Orte der Symbole ihrer Macht wie Arbeitstreffen zur Planung forcierter Ausbeutung, stoßen auch seit langem auf Kritik, Protest und Widerstand. Vor allem seit Genua 2001 haben Hunderttausende in vielfältigen Aktionen ihre Ablehnung der G-8-Gipfel zum Ausdruck gebracht. Diese Aktionen waren dann am erfolgreichsten, wenn es gelang, die unterschiedlichen politischen Positionen der politischen Kräfte und die Buntheit der Aktionsformen miteinander zu verknüpfen, ohne dabei das eigenständige Handeln der Akteure einzuebnen.
Gegen den G-8-Gipfel in Heiligendamm haben sich schon seit Anfang 2006 erste Initiativen entwickelt, Gruppen aus dem NGO-Spektrum, Attac, die BUKO (Bundeskoordination Internationalismus), gewerkschaftliche und kirchliche Gruppierungen diskutieren Protest- und Widerstandsformen. Ein Prozess der Bildung von Netzwerken der linken und linksradikalen Gruppen - dissent und Interventionistische Linke ist in Gang gekommen. Auf einer ersten Aktionskonferenz im März 2006 in Rostock haben sich über 500 Teilnehmer über mögliche Aktivitäten vom Gegengipfel über eine Großdemo bis zu konkreten Blockadeaktionen im Sommer 2007 vor Ort beraten. Und dieser Prozess wird fortgesetzt werden: Bereits in diesem Sommer wird vom 4. 13.08. ein Anti-G-8 Camp Inski an der Ostsee stattfinden, um sich ein Bild von den Örtlichkeiten zu verschaffen, zu miteinander zu diskutieren, mit sozialem Ungehorsam in Aktion zu treten - und nicht zuletzt einen schönen Urlaub zu erleben. Info- und Diskussionsveranstaltung im Cafe´ Klatsch, Wiesbaden, Marcobrunner Ecke Eltviller Str. Sonntag, den 2. Juli, 19.30h mit einem Vertreter der Glocal Group Hanau
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