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++ 33 | 2853 Zeichen | Artikel vom: 01. 10. 2006   Druckversion

Pressemitteilung

Atomkraftgegner kündigen Widerstand gegen Pläne zur Laufzeitverlängerung von Biblis A an: „Heißer Herbst“ wird geplant

„Die Zukunft der Energieversorgung in der BRD wird nicht zuletzt auf den Strassen und Schienen Lüchow-Dannenbergs und durch die Demonstrationen der Anti-Atom-Bewegung entschieden werden“, so ein Sprecher des Bündnisses.

„Die Zukunft der Energieversorgung in der BRD wird nicht zuletzt auf den Strassen und Schienen Lüchow-Dannenbergs und durch die Demonstrationen der Anti-Atom-Bewegung entschieden werden“, so ein Sprecher des Bündnisses.

Das „Anti –Atom-Aktionsbündnis Rhein-Main-Neckar“ wendet sich entschieden gegen Laufzeitverlängerung von atomaren Altanlagen. Den Vorstoß der RWE und dessen Unterstützer in der hessischen Landesregierung sehen sie „als Testballon, um auszuloten ob der Widerstand gegen den Betrieb von Atomanlagen geringer geworden ist.“ Der RWE-Antrag für Biblis A ist dabei nur der Anfang. EnBW hat einen ähnlichen Antrag für Neckarwestheim 1 angekündigt. E.on und Vattenfall planen längere Laufzeiten für das AKW Brunsbüttel.



Dagegen kündigen Sprecher des Bündnisses „einen heißen Herbst“ an. In Süddeutschland ist für den  4. November eine Demonstration zum AKW Biblis in Planung. Die Atomkraftgegner mobilisieren unter dem Motto: „Nur eines ist sicher: Biblis ist es nicht!“ Am selben Tag wird in Norddeutschland am AKW Brunsbüttel demonstriert. Auch die diesjährigen Castor-Proteste in Gorleben stehen im Zeichen der aktuellen Laufzeiten-Debatte.

„Die Zukunft der Energieversorgung in der BRD wird nicht zuletzt auf den Strassen und Schienen Lüchow-Dannenbergs und durch die Demonstrationen der Anti-Atom-Bewegung entschieden werden“, so ein Sprecher des Bündnisses.

"Die großen Stromkonzerne wollen die ältesten Reaktoren nicht abschalten. Sie spielen mit unser aller Leben", so Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation X-tausendmal quer,  "Wer Milliarden mit Atomstrom verdienen will und dabei die ganze Bevölkerung immensen Risiken aussetzt, muss mit unserem Widerstand rechnen. Wir werden den Konzernen einen, heißen Herbst' bereiten. Statt Laufzeitverlängerungen fordern wir die sofortige Stilllegung der Atomkraftwerke. Das alleine ist sicher."

"Die Castor-Proteste werden in diesem Jahr auch eine Antwort auf die Laufzeiten-Pläne der Stromkonzerne sein", so Stay. "Das Atommüll-Problem ist weiter ungelöst und trotzdem wollen RWE in Co nach dem Motto ,Augen zu und durch' weiter strahlende Abfälle auf Kosten der kommenden Generationen produzieren. Da werden wir nicht tatenlos zusehen."

 

Mitglieder des Aktionsbündnis „Biblis-Demo“ Rhein-Main-Neckar sind u.a.

AKU-Wiesbaden (Arbeitskreis Umwelt Wiesbaden) · anti-atom-Gruppe Mannheim · Arbeitskreis gegen Atomanlagen, Frankfurt · attac Rhein-Neckar/Heidelberg · BUND: Landesverbände Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz; Regionalverband Rhein-Neckar-Odenwald; Kreisverband Bergstraße; Ortsverband Dossenheim · Darmstädter Initiative für die Abschaltung aller Atomanlagen · Darmstädter Friedensforum · Friedensinintiative Bruchsal · Heidelberger Friedensratschlag · HessenBadenPlenum der Initiativen gegen Atomanlagen · IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges und für soziale Verantwortung) · Stadtpiraten Darmstadt · Stop-Bure-Gruppe Trier · Widerwelle Nordpfalz 

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