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++ 33 | 7128 Zeichen | Artikel vom: 30. 10. 2006   Druckversion

Demo zum AKW Biblis am Samstag, 04. November 2006 13:00h

NUR EINES IST SICHER: AKWS SIND ES NICHT!+++BIBLIS SOFORT ABSCHALTEN+++KEINE WEITEREN CASTOR-TRANSPORTE

Die Zukunft der Energieversorgung in der BRD wird nicht zuletzt auf den Strassen und Schienen Lüchow-Dannenbergs und durch die DEMOs der Anti-Atom-Bewegung entschieden werden.
Für die Biblis- Demo : Abfaht WI: 11:30 P+R-Parkplatz am HBF: Autos mitbringen Fahrgemeinschaften bilden

Die Zukunft der Energieversorgung in der BRD wird nicht zuletzt auf den Strassen und Schienen Lüchow-Dannenbergs und durch die DEMOs der Anti-Atom-Bewegung entschieden werden. Für die Biblis- Demo : Abfaht WI: 11:30 P+R-Parkplatz am HBF: Autos mitbringen Fahrgemeinschaften bilden

Keine Gefahrzeitverlängerungen!
Das Atomkraftwerk Biblis A soll gemäß des Atomausstiegsgesetzes 2007 stillgelegt werden. Der Energiekonzern RWE und die hessische Landesregierung wollen eine Laufzeitverlängerung des Schrottreaktors. Der Beinahe-GAU im schwedischen Forsmark Ende Juli diesenJahres hat wieder einmal gezeigt, dass auch in Ländern mit „hohen Sicherheitsstandards“ ein Super-GAU wie in Tschernobyl jeder Zeit möglich ist .



Schrottreaktoren stilllegen!

Zur Stilllegung der AKWs Biblis, Neckarwestheim und Brunsbüttel gibt es  keine Alternativen. In Biblis musste der Block  A wegen technischer Probleme zuletzt im September 2006 heruntergefahren werden. Der Weiterbetrieb maximiert die Milliardenprofite des Betreibers RWE auf Kosten unserer Sicherheit. Für eine sichere Stromversorgung werden weder Biblis noch  andere Atomkraftwerke  gebraucht.

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Wir fordern:

Sofortige Abschaltung des AKWs   Biblis und aller übrigen Atomanlagen weltweit

Keine weiteren Castor-Transporte

AtomKraftWaffen abschaffen

Den Ausbau dezentraler  , regenerativer Energien

Verbesserung des Klimaschutzes

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Keinen CASTOR -Transport von

La Hague nach Gorleben!

Zwischen dem 10. und 14. November 2006 wird der nächste Atommülltransport aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague in das niedersächsische Zwischenlager Gorleben rollen.

Die Befürworter der Atomenergie wollen in Gorleben ein Endlager für radioaktive Abfälle einrichten. Die dortigen Salzvorkommen sind jedoch  völlig ungeeignet, den strahlenden Müll Tausende von  Jahren sicher aufzubewahren. Das Festhaltenam Standort Gorleben  soll verschleiern, dass  es für das Atommüllproblem keine Lösung gibt. Das Problem lässt  sich nur durch  die Stilllegung aller AKWs eingrenzen.

 

Stoppt den Atommülltourismus!

Es macht keinen Sinn, Atommüll von einem Ort zu einem anderen zu transportieren. CASTOR-Transporte sind eine Bedrohung für die Regionen, die der Transportzug passiert. Zum einen  sind die CASTOR Behälter nicht dicht und  strahlen permanent, zum anderen besteht immer das  Risiko eines Unfalls.

Widerstand ist nötig!

Auch dieses Jahr wird es wieder zahlreiche Aktionen gegen den CASTOR-Transport geben. Das Aktionsfeld ist entlang der gesamten Strecke. Der Grenzübergang wird wieder das    südpfälzische Wörth bei Karlsruhe  sein.

Im Wendland werdenTausende Menschwn auf die Straße gehen. Die Zukunft der Energieversorgung in der BRD wird nicht zuletzt auf den Strassen und Schienen Lüchow-Dannenbergs und durch dieDEMOs der Anti-Atom-Bewegung entschieden werden.

Die Atomvorstöße der EVUs so sollten wir als Testballons verstehen, die ausloten, ob die BürgerInnen durch  die allgemeinen  sozialen Verschärfungen auch  bei diese  Thematik weich  gekocht  sind und widerstandslos alles hinnehmen, was die Macht fordert.

 

Keine Pseudo-Lösungen im Atommüll-Streit

Keine Atomkraft-Renaissance

Keine Ausstiegslügen

 

                     Leistet Widerstand!

 

Aufrufende Gruppen:

AKU-Wiesbaden (Arbeitskreis Umwelt Wiesbaden) · anti-atom-gruppe mannheim · Aktionsbündnis Castor-Widerstand Neckar- Westheim · Arbeitskreis gegen Atomanlagen, FrankfDGB-Kreisverband Bergstraße · Heidelberger Friedensratschlag · HessenBadenPlenum der Initiativen gegen Atomanlag agen · IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges und für soziale Verantwortung) · Stop-Bure-Gruppe Trier · Widerwelle Nordpfalz (28.0906)urt · BUND: Landesverbände Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz; Regionalverband Rhein-Neckar-Odenwald; Kreisverband Bergstraße; Ortsverband Dossenheim ·

Weitere Gruppen bitte melden bei: heidi.flassak@surfeu.de

 

 

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Stichworte:

 

Der Störfall in Forsmark

Am Anfang des Störfalls in Schweden  stand ein Kurzschluss in einer Umspannstation des AKW. Als Folge des Kurzschlusse kam es zum Ausfall von zwei Wechselgleichrichtern in den Notstromkreisläufen. Die Turbinen schalteten  sich  daraufhin ab, der Reaktor wurde automatisch  heruntergefahren. Zwei der vier Notstrom-Dieselgeneratoren, die eine Stromversorgung der wichtigsten Systeme im Werk garantieren so sollten, kamen wegen der zerstörten Wechselgleichricher nicht richtig auf Touren und  stellten sich wieder ab. 23 Minuten lang war die Anlage außer Kontrolle, weil das Bedienpersonal wegen der fehlenden Stromversorgung wichtige Kontrollinstrumente nicht ablesen konnte. Nur weil sich ein Mitarbeiter über die interne Regelung, erst nach  30 Minuten einzugreifen, hinweg setzte, und die Notstromaggregate manuell zu starten versuchte, wurde ein zweites Tschernobyl verhindert.

 

Das Zwischenlager Gorleben

Die bei den jährlichen CASTOR- Transporten angelieferten Behälter werden oberirdisch in einer Halle gelagert. Zur besseren Wärmeabfuhr besitzt die Halle Lüftungsöffnungen, durch welche radioaktive Strahlung von den Castorbehältern in die Umwelt gelangen kann. Die Halle ist st zu dem in keiner Weise se gegen  sonstige äußere Einflüsse sse, wie z.B. Flugzeugabstürze, gesichert.

Der Salzstock in Gorleben

Der Salzstock  in Gorleben wurde in den 1960er  Jahren aufgrund politischer Kriterien (Nähe zur damaligen DDR-Grenze, strukturschwache Region) als möglicher Endlagerstandort festgelegt. In den dortigen Salzvorkommen wurde ein „Erkundungsbergwerk“ eingerichtet, mit dem die Eignung als Endlager erforscht werden  soll. Trotz zahlreicher Ereignisse (Wasserereinbrüche im Salzstock , Risse im Gestein etc. ) und Kritik von Geowissenschaftlern, die zeigen, dass der Salzstock als Endlager ungeeignet ist , wird noch immer am „Endlager“ Gorleben festgehalten.

 

Die Wiederaufarbeitungsanlage in La Hague

Die Anlage dient zur Gewinnung von Plutonium, das zum Bau von Bomben benötigt wird. Die Wiederaufarbeitung der Brennelemente hat nur Alibifunktion. Die Menge des  strahlenden Materials wird bei diese Prozess  vervielfacht, und die freiwerdende Radioaktivität verseucht die Meere und die umliegende Region erheblich.

 

 

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