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Schrottreaktoren stilllegen!Zur Stilllegung der AKWs Biblis, Neckarwestheim und Brunsbüttel gibt es keine Alternativen. In Biblis musste der Block A wegen technischer Probleme zuletzt im September 2006 heruntergefahren werden. Der Weiterbetrieb maximiert die Milliardenprofite des Betreibers RWE auf Kosten unserer Sicherheit. Für eine sichere Stromversorgung werden weder Biblis noch andere Atomkraftwerke gebraucht. _____________________________________
Wir fordern: Sofortige Abschaltung des AKWs Biblis und aller übrigen Atomanlagen weltweit Keine weiteren Castor-Transporte AtomKraftWaffen abschaffen Den Ausbau dezentraler , regenerativer Energien Verbesserung des Klimaschutzes __________________________________ Keinen CASTOR -Transport vonLa Hague nach Gorleben!Zwischen dem 10. und 14. November 2006 wird der nächste Atommülltransport aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague in das niedersächsische Zwischenlager Gorleben rollen. Die Befürworter der Atomenergie wollen in Gorleben ein Endlager für radioaktive Abfälle einrichten. Die dortigen Salzvorkommen sind jedoch völlig ungeeignet, den strahlenden Müll Tausende von Jahren sicher aufzubewahren. Das Festhaltenam Standort Gorleben soll verschleiern, dass es für das Atommüllproblem keine Lösung gibt. Das Problem lässt sich nur durch die Stilllegung aller AKWs eingrenzen.
Stoppt den Atommülltourismus!Es macht keinen Sinn, Atommüll von einem Ort zu einem anderen zu transportieren. CASTOR-Transporte sind eine Bedrohung für die Regionen, die der Transportzug passiert. Zum einen sind die CASTOR Behälter nicht dicht und strahlen permanent, zum anderen besteht immer das Risiko eines Unfalls. Widerstand ist nötig!Auch dieses Jahr wird es wieder zahlreiche Aktionen gegen den CASTOR-Transport geben. Das Aktionsfeld ist entlang der gesamten Strecke. Der Grenzübergang wird wieder das südpfälzische Wörth bei Karlsruhe sein. Im Wendland werdenTausende Menschwn auf die Straße gehen. Die Zukunft der Energieversorgung in der BRD wird nicht zuletzt auf den Strassen und Schienen Lüchow-Dannenbergs und durch dieDEMOs der Anti-Atom-Bewegung entschieden werden. Die Atomvorstöße der EVUs so sollten wir als Testballons verstehen, die ausloten, ob die BürgerInnen durch die allgemeinen sozialen Verschärfungen auch bei diese Thematik weich gekocht sind und widerstandslos alles hinnehmen, was die Macht fordert.
Keine Pseudo-Lösungen im Atommüll-Streit Keine Atomkraft-Renaissance Keine Ausstiegslügen
Leistet Widerstand!
Aufrufende Gruppen: AKU-Wiesbaden (Arbeitskreis Umwelt Wiesbaden) · anti-atom-gruppe mannheim · Aktionsbündnis Castor-Widerstand Neckar- Westheim · Arbeitskreis gegen Atomanlagen, FrankfDGB-Kreisverband Bergstraße · Heidelberger Friedensratschlag · HessenBadenPlenum der Initiativen gegen Atomanlag agen · IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges und für soziale Verantwortung) · Stop-Bure-Gruppe Trier · Widerwelle Nordpfalz (28.0906)urt · BUND: Landesverbände Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz; Regionalverband Rhein-Neckar-Odenwald; Kreisverband Bergstraße; Ortsverband Dossenheim · Weitere Gruppen bitte melden bei: heidi.flassak@surfeu.de
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Der Störfall in ForsmarkAm Anfang des Störfalls in Schweden stand ein Kurzschluss in einer Umspannstation des AKW. Als Folge des Kurzschlusse kam es zum Ausfall von zwei Wechselgleichrichtern in den Notstromkreisläufen. Die Turbinen schalteten sich daraufhin ab, der Reaktor wurde automatisch heruntergefahren. Zwei der vier Notstrom-Dieselgeneratoren, die eine Stromversorgung der wichtigsten Systeme im Werk garantieren so sollten, kamen wegen der zerstörten Wechselgleichricher nicht richtig auf Touren und stellten sich wieder ab. 23 Minuten lang war die Anlage außer Kontrolle, weil das Bedienpersonal wegen der fehlenden Stromversorgung wichtige Kontrollinstrumente nicht ablesen konnte. Nur weil sich ein Mitarbeiter über die interne Regelung, erst nach 30 Minuten einzugreifen, hinweg setzte, und die Notstromaggregate manuell zu starten versuchte, wurde ein zweites Tschernobyl verhindert.
Das Zwischenlager GorlebenDie bei den jährlichen CASTOR- Transporten angelieferten Behälter werden oberirdisch in einer Halle gelagert. Zur besseren Wärmeabfuhr besitzt die Halle Lüftungsöffnungen, durch welche radioaktive Strahlung von den Castorbehältern in die Umwelt gelangen kann. Die Halle ist st zu dem in keiner Weise se gegen sonstige äußere Einflüsse sse, wie z.B. Flugzeugabstürze, gesichert. Der Salzstock in GorlebenDer Salzstock in Gorleben wurde in den 1960er Jahren aufgrund politischer Kriterien (Nähe zur damaligen DDR-Grenze, strukturschwache Region) als möglicher Endlagerstandort festgelegt. In den dortigen Salzvorkommen wurde ein „Erkundungsbergwerk“ eingerichtet, mit dem die Eignung als Endlager erforscht werden soll. Trotz zahlreicher Ereignisse (Wasserereinbrüche im Salzstock , Risse im Gestein etc. ) und Kritik von Geowissenschaftlern, die zeigen, dass der Salzstock als Endlager ungeeignet ist , wird noch immer am „Endlager“ Gorleben festgehalten.
Die Wiederaufarbeitungsanlage in La HagueDie Anlage dient zur Gewinnung von Plutonium, das zum Bau von Bomben benötigt wird. Die Wiederaufarbeitung der Brennelemente hat nur Alibifunktion. Die Menge des strahlenden Materials wird bei diese Prozess vervielfacht, und die freiwerdende Radioaktivität verseucht die Meere und die umliegende Region erheblich.
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