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Über den - sagen wir - extrem spontan auftauchenden Lautsprecherwagen (ein super Lob dem Genossen!) wurde den anwesenden AntifaschistInnen mitgeteilt, dass unsere Kundgebung verboten ist und wir trotzdem versuchen werden den NPD-Aufmarsch zu blockieren. Mit guter Stimmung, Musik und Infos entschieden sich die anwesenden DemonstrantInnen trotz des Verbots den Blockadeversuch aufrecht zu halten. Die zu diesem Zeitpunkt um Zusammenarbeit bemühte Polizeiführung duldete dies zunächst, machte jedoch deutlich, dass sie der NPD den Weg freiräumen werde. Um ca. 15 Uhr 30 - die NPD hatte sich mittlerweile am Bahnhof Biebrich in Bewegung gesetzt - wurde diese Drohung in die Tat umgesetzt. Durch den - entgegen der Ankündigung der Polizeiführung - teilweise sehr rabiaten "Einsatz körperlicher Gewalt" und das Sprühen von Pfefferspray gelang es der Polizei die sehr besonnen reagierenden AntifaschistInnen in eine Seitenstraße zu drängen. Bei diesem Einsatz wurden wahllos 5 Personen in Gewahrsam genommen und durch den Pfefferspray-Einsatz weitere 5 Personen verletzt. (ZeugInnen bitte beim AKU-Wiesbaden melden). Nach weiteren 10 Minuten erfuhren wir, dass die Nazi-Demonstration nach nur 2oo Metern "Wegen Rufens verfassungsfeindlicher Parolen" von der Polizei aufgelöst worden sei, was die Einsatzleitung kurz später bestätigte. LiLi und andere an der am Schloss Freudenberg beginnenden (legalen) Demonstration sollten sich für die Zukunft überlegen ob es nicht sinnvoller ist, geplante Demorouten der Faschisten durch massenhafte Anwesenheit zu besetzen, statt gemeinsam geplante Mobilisierungen zu spalten.
AKU Cafe Klatsch Antifa Mz-Wi und Einzelpersonen
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