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Donnerstag 19. April 2007, 20 Uhr
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| Am 1. Mai hat die NPD Hessen eine Doppeldemonstration für Rüsselsheim und Raunheim angemeldet. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich der Vortrag mit den jüngsten Entwicklungen in der extremen Rechten im Rhein-Main-Gebiet und Wiesbaden: Welche Gruppen gibt es, wie sind sie entstanden, welche Strategien verfolgen sie? Wie in kaum einem anderen Bundesland ist es in Hessen lange gelungen, die Dimension des Neonazismus aus dem öffentlichen Bewusstsein zu drängen: Polizeiberichte verschweigen neonazistische Konzerte und Übergriffe, organisierte neonazistische Gruppen werden als rechtsorientierte Jugendliche deklariert und die Politik verweist stattdessen selbstgefällig auf ihr "harte Linie" gegen Neonazismus. Tatsächlich aber ist es im Großraum Rhein-Main nicht grundsätzlich anders oder besser als in anderen Bundesländern oder Regionen: Sogenannte freie Kameradschaften, die sie als NPD-Kreisverbände neu gründen, eine stattliche Anzahl von Freiräumen für den neonazistischen Strukturaufbau und neonazistische Exponenten, die selbst an Hochschulen ihren Platz einfordern können. referentin: uschi körner |
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