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++ 265 | 3652 Zeichen | Artikel vom: 28. 10. 2007   Druckversion

AKU-Veranstaltung am am Donnerstag 8.Novenber

Es geht nicht nur um CO2.... Was hat kolumbianische Kohle mit Wiesbaden zu tun?

Die auf dem Hintergrund der Klimadiskussion zynische Geschäftspolitik der Betreiber ESWE und ENTEGA  wird mit der Möglichkeit der „billigeren“ und damit für die Betreiber profitableren Energieerzeugung durch Kohleverstromung begründet.

Die auf dem Hintergrund der Klimadiskussion zynische Geschäftspolitik der Betreiber ESWE und ENTEGA wird mit der Möglichkeit der „billigeren“ und damit für die Betreiber profitableren Energieerzeugung durch Kohleverstromung begründet.

Vermutlich würde auch im Kohlekraftwerk der Kraftwerke- Mainz-Wiesbaden kolumbianische Kohle verfeuert um die Gewinnmargen zu sichern.
Doch kolumbianische „Billigkohle“ hat ihren Preis: Vertreibung und Raub der natürlichen Lebensgrundlagen der Bevölkerung und Niedriglöhne für die Minenarbeiter.
Kolumbianische Gewerkschaftler berichten
Veranstaltung Donnerstag 8. November, 20.00 Uhr im Cafe Klatsch



Am Donnerstag d. 8. November werden Freddy Lozano (Generalsekretär der kolumbianischen Minengewerkschaft SINTRACARBON in Puerto Bolivar) und Jairo Quiroz

( Pressesprecher Vorstand SINTRACARBON ) nach Wiesbaden kommen.

Die Gewerkschaftler informieren über die Arbeitsbedingungen in den kolumbianischen Kohleminen, die gewaltsame Unterdrückung der Gewerkschaftsbewegung durch die neoliberale Uribe-Regierung und die Rolle transnationaler Konzerne bei der Ausbeutung kolumbianischer Rohstoffe und der Zerstörung von Natur und Lebensbedingungen indigener Völker.

 

Die Entscheidung zum Bau eines Kohlekraftwerks auf der Ingelheimer Aue, mit einer gegenüber dem existierenden hochmodernen Gas-und Dampfturbinenkraftwerk fast verdoppelten Stromproduktion, führt zu einer Vervierfachung des CO2 Ausstoßes.

Die rücksichtslose und auf dem Hintergrund der Klimadiskussion zynische Geschäftpolitik der Betreiber ESWE und ENTEGA  wird mit der Möglichkeit der „billigeren“ und damit für die Betreiber profitableren Energieerzeugung durch Kohleverstromung begründet.

Vermutlich würde auch im Kohlekraftwerk der Kraftwerke- Mainz-Wiesbaden kolumbianische Kohle verfeuert um die Gewinnmargen zu sichern.

Doch kolumbianische „Billigkohle“ hat ihren Preis: Vertreibung und Raub der natürlichen Lebensgrundlagen der Bevölkerung und Niedriglöhne für die Minenarbeiter.

Wer dagegen aufbegehrt wird verfolgt- bis hin zur Ermordung von GewerkschaftlerInnen und AktivistInnen. Gleichzeitig herrscht ein Bürgerkrieg, in dem weder Militärs noch Paramilitärs Rücksicht auf Menschenrechte nehmen und der den Konzernen in die Hände spielt.

Die Gewerkschaftsaktivisten Freddy Lozano und Jairo Quiroz werden aus ihrem Land berichten. 

Globalisierte Energie- und Klimapolitik, der geplante Bau des Kohlekraftwerks MZ/WI und 26 weiterer Kohlekraftwerke in der BRD, sind untrennbar verbunden mit dem Kampf um Menschenrechte, Sozialstandards und globaler Solidarität.

 

 

Eine Veranstaltung des AKU-Wiesbaden        

 

 

 

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