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Dem medialen Frontalangriff, mit dem Fraport derzeit in Printmedien, im Hörfunk und im Fernsehen vergessen machen will, dass es beim Flughafenausbau in erster Linie um den Profit der Fraport AG und die eigenen Interessen der Luftfahrbranche geht, müssen wir unsere Stimme entgegensetzen. Die weitere Zerstörung der Lebensqualität können wir uns nicht gefallen lassen. Die Menschen im Rhein-Main-Gebiet fühlen sich zu Recht betrogen. Jahrelang betonte Ministerpräsident Koch „Kein Ausbau ohne Nachtflugverbot“. Inzwischen ist von 71 planmäßigen Flügen in der Mini-Mediatonsnacht in der Zeit vom 23 bis 5 Uhr die Rede. Hinzukommen die (täglich stattfindenden) verspäteten Flüge. Betrachtet man die gesetzliche Nachtzeit vom 22 bis 6 Uhr, so werden nach dem Ausbau in dieser Zeit mehr Flüge zu verzeichnen sein als derzeit. Hier wird die Gesundheit der Menschen, vor allem die der Kinder aufs Spiel gesetzt. Im Nachhinein entpuppt sich das gesamte Mediationsverfahren, angeblich eingeführt um einen Ausgleich zwischen den ökonomischen und den ökologischen Anforderungen zu sichern, als ein von der Politik gegen die BürgerInnen eingesetztes Narkotikum. Es ist schamlos, wie führende Landespolitiker die Menschen belügen. Das "garantierte Nachtflugverbot" für die Betroffenen hat sich zum "garantierten Nachtflugbetrieb" für die Fluggesellschaften gewandelt. Das darf nicht unwidersprochen bleiben.
Demo Samstag 1.12.07 11.00 Uhr Haupbahnhof Wiesbaden Schlusskundgebung vor der Staatskanzlei, Kochbrunnen
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