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++ 7 | 1267 Zeichen | Artikel vom: 01. 06. 2008   Druckversion

+++Pressemitteilung des Wiesbadener Bündnis gegen Rechts+++

Neonazis müssen sich mit Verkehrsinsel statt Bürgerhaus begnügen

Antifaschistischer Protest vor Ort bleibt weiterhin notwendig: Die Einschätzung des Wiesbadener Bündnis gegen Rechts, dass die Neonazis sich ihren öffentlichen Auftritt nicht komplett durch ein Verbot nehmen lassen, hat sich wieder einmal bestätigt.

Antifaschistischer Protest vor Ort bleibt weiterhin notwendig: Die Einschätzung des Wiesbadener Bündnis gegen Rechts, dass die Neonazis sich ihren öffentlichen Auftritt nicht komplett durch ein Verbot nehmen lassen, hat sich wieder einmal bestätigt.

Das Wiesbadener Bündnis gegen Rechts wertet die Gegenkundgebung am heutigen Samstag (31.05.08) als Erfolg. Ein erbärmliches Häuflein von 26 jungen Neonazis, teilweise extra aus der Wetterau angekarrt, konnte nur unter Polizeischutz für eineinhalb Stunden mit einer ihnen zugewiesenen Verkehrsinsel am Kasteler Paulusplatz Vorlieb nehmen.



Das Wiesbadener Bündnis gegen Rechts hatte es trotz lange unklarer und ständig wechselnder Terminierung geschafft, mit annähernd zehn mal so vielen Personen - mit Lautsprecherwagen, Live-Musik und Sprechchören - zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, so dass die dumpfen Parolen der Neonazis mühelos übertönt werden konnten.

Leider sind wieder einmal einzelne Polizeibeamte ohne Not unverhältnismäßig gegen Gegendemonstranten vorgegangen. Dabei wurde ein unbeteiligter Anwohner von einem Polizeihund gebissen und musste medizinisch behandelt werden.  

Die Einschätzung des Wiesbadener Bündnis gegen Rechts, dass die Neonazis sich ihren öffentlichen Auftritt nicht komplett durch ein Verbot nehmen lassen, hat sich wieder einmal bestätigt.  

Das Wiesbadener Bündnis gegen Rechts bedankt sich bei allen, die sich dem Protest angeschlossen haben.

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