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++ 259 | 2070 Zeichen | Artikel vom: 05. 09. 2008   Druckversion

Pressemitteilung des AKU Wiesbaden

Fahrraddemonstration gegen Kohlekraftwerk: "Radeln für Klima und gegen Feinstaub"

Die Protesttour ging von MZ-Kastel über WI-Biebrich nach WI-Schierstein nach Walluf.

Die Protesttour ging von MZ-Kastel über WI-Biebrich nach WI-Schierstein nach Walluf.

Nach Feierabend demonstrierten heute über 150 BürgerInnen auf Fahrädern gegen den geplanten Bau eines Kohlekraftwerks auf der Ingelheimer Aue.
"Die Auseinandersetzung um den Bau der Staub- und Co2 Schleuder Kohlekraft ist noch nicht entschieden", sagt Evelin Pfister vom Arbeitskreis Umwelt Wiesbaden. "Die Starrköpfigkeit mit der einige Politiker und der KMW-Vorstand an einem ökologie- und gesundheitsfeindlichem Projekt festhalten, zwingt uns Bürgerinitiativen und Umweltverbände weiter Druck auszuüben."



"Ungeachtet täglicher Desastermeldungen über die Auswirkungen der Klimakatastrophe , Holland muss/kann seine Deiche erhöhen, in anderen Erdteilen werden Millionen Menschen ihren Lebensraum verlieren, spekuliert der KMW- Vorstand auf fragliche Gewinnmargen. 

Die Fahrraddemonstration  soll zeigen, dass die Bürgerinnen und Bürger auch nach der "Sommerpause" weiter präsent  sind und nicht nur auf die juristische Ebene setzen." so Frau Pfister vom AKU. "Die große Mehrheit der Bevölkerung von Mainz und Wiesbaden ist gegen den Bau des Kraftwerks (laut Umfragen) und die Kommunalpolitik ist nicht in der Lage, vormalige offensichtliche Fehlentscheidungen  zu korrigieren.

"Weiter Druck machen und verantwortungsbewusst handeln" fordert Dr. Michael Wilk von der Ärzteinitiative, ebenfalls Mitveranstalter der Fahrraddemonstration :  "Das widersprüchliche Verhalten der Parteien hüben und drüben des Rheins, orientiert sich offensichtlich eher an machtpolitischen Maximen, als an den gesundheitlichen Belangen der Bürger. Wir fordern ein klares und politisch wirksames Handeln gegen ca. 480 Tonnen gesundheitsschädlichen Feinstaub und gegen die Vervierfachung des CO2 Ausstoßes. Die Parteien sind unglaubwürdig wenn sie von Klima- und Gesundheitsschutz reden und gleichzeitig aus fraglichen ökonomischen Gründen kommunal konträr handeln."

Einig waren sich viele der Radler darin, dass dies nicht die letzte Demonstration zum Thema gewesen sei....

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