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Weiterhin finden Rodungen über das gekaufte Fraportgelände hinaus statt, auf sogenannten Inanspruchnahmegelände, die teils in einiger Entfernung vom Flughafen liegen. Für die neuen Anflugkorridore müssen auch neue Sicherheitsfunkleitsysteme errichtet werden. Dazu werden an verschiedenen Stellen im Rhein-Main-Gebiet Kabelverbindungen quer im Gelände verlegt. Am Mittwoch (20.1.) haben AusbaugegnerInnen eine Abholzmaschine im Wald besetzt um ihren Protest gegen die Vernichtung von Bannwald zu demonstrieren. Es kam zu Festnahmen von ca. 15-20 Persoen, denen Hausfriedensbruch und Behinderung der Baumaßnahmen vorgeworfen wird. Sie wurden Erkennungsdienstlich behandelt und es wurden seitens der Polizei zahlreiche Platzverweise unterschiedlichster Dauer ausgesprochen. Dies trifft natürlich Hüttendorfbewohner besonders stark. Die Polizei fährt vor Ort eine Doppelstrategie. Einerseits setzt die Polizei auf Kooperation um Konfrontationen zu vermeiden und andererseits betreibt sie Einschüchterungspolitik, durch massive Polizeipräzens und Personenkontrollen mit Registrierung d.h. AusbaugegenerInnen welche sich nicht Dauerhaft im Waldcamp aufhalten, müssen beim betreten und verlassen des Waldes ihren Ausweis vorzeigen und werden aufgeschrieben. Es gibt Zeugenaussagen wonach auch die Presse in ihrer Berichterstattung behindert wird. Im konkreten Fall handelt es sich um die o.g. Aktion der Baumaschinenbesetzung, wo ihr der Zutritt verweigert wurde und ein Interview nur über telefon möglich war. Stellt sich die Frage warum? Die Situation im Kelsterbacher Wald und um das Hüttendorf wird immer bedrohlicher und bedrückender. Dennoch werden wir unseren Protest und unseren Widerstand nicht aufgeben. Demonstration am Samstag, den 24.01.09 Treffpunkt 14 Uhr, Waldparkplatz Okrifteler Straße Weitere Infos unter www.flughafen-bi.de
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