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Per Megaphon gab es Grüße an die dort festgehaltenen Flüchtlinge. Nach dreißig Minuten beendete die Polizei mit Festnahmen die gelungene Aktion. In der Folge erhielten fast alle AktivistInnen Strafbefehle über jeweils mehrere 100 Euro; einige wurden bereits in Marburg verhandelt, wobei es zu stimmungsvollen Szenen im Gerichtssaal und massiven Solidaritätsbekundungen mit der angeklagten Aktion kam. Die noch verbliebenen 15 Angeklagten waren bereits im November 2003 vor das Frankfurter Amtsgericht geladen worden, um dann wenige Tage vor geplantem Verhandlungsbeginn zu erfahren, dass der Prozess verschoben werde. Der Amtsrichter hatte wohl auch aufgrund der damaligen Mobilisierung gemerkt, dass dies kein kleiner alltäglicher Routineprozess werden würde und sich so noch eine längere Vorbereitungszeit verschafft. Inzwischen ist es aber wieder soweit: am 18. Mai soll der Spaß beginnen, als Folgetermine sind der 25. Mai und der 3. Juni angesetzt. Die Angeklagten sind nach wie vor keineswegs reumütig, sondern wollen die Öffentlichkeit des Gerichts vielmehr nutzen um rassistische Sondergesetze und Abschiebepolitik zu benennen und anzugreifen. Die Angeklagten hoffen auf viele solidarische und phantasievolle ProzessbesucherInnen. Bis dann !! Der Prozess wird einiges Geld kosten. Spenden an:Bunte Hilfe Marburg, c/o T. Werther (Name unbedingt angeben!)Sparkasse Marburg-Biedenkopf, Bankleitzahl 533 500 00Kto-Nr. 101 800 9940, Verwendungszweck: Dachprozess
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