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Im Preis inbegriffen sind ein Klageverzicht gegen die Nordwestlandebahn sowie der Verkauf von Gewerbegrundstücken, deren Erschließung wiederum die Öffentliche Hand, sprich: die Kelsterbacher Bürgerinnen und Bürger zu zahlen haben. Die Stadtverordnetenversammlung hat vor einigen Jahren einstimmig beschlossen, dass die Stadt alle juristischen Mittel gegen den Flughafenausbau und insbesondere die Landebahn Nordwest ausschöpfen soll. Dieser Beschluss gilt noch.Wir erwarten, dass sich die Stadtverordneten an diesen Beschluß halten und auf der Stadtverordnetenversammlung am 09. Februar 2009 gegen den Verkauf des Waldes stimmen. Die Sitzung ist öffentlich. Beginn: 20:00 Uhr. Ort: Fritz-Treutel-Haus (ehem. Bürgerhaus), Großer Saal _________________________________________ Redebeitrag von Bruno Zecha (Wählerinitiative Kelsterbach): Kelsterbach, 31.01.2009 Liebe Anwesenden , Kelsterbacher Bürger und Mitstreiter Als Stadtverordneter der WIK war ich damals stolz darauf , die gemeinsame Resolution gegen den Flughafenausbau über den bestehenden Zaun hinaus, in einer noch nie da gewesenen Einigkeit der Parteien , mit abzusegnen. Das war 1998 ! Diese Resolution gilt noch bis heute, denn sie ist noch nicht per Beschluss als nichtig erklärt worden. Daran möchte ich alle Stadtverordneten / ALLE erinnern, dass sie in diesem Punkt die Kelsterbacher Bürger vertreten, die sie deshalb gewält haben. BGM Ockel hat dies als Erbe von seinem Vorgänger Erhard Engisch übernommen. Es kann und darf nicht sein, daß dies alles mit Hilfe von einem mangelhaften Eckpunkte Papier am 9.02 zunichte gemacht werden soll. Wir wollten kämpfen bis zum Schluss..d.h. bis zum letzten notwendigen Gerichtsbeschluss ! Deshalb mein Appell an alle Stadtverordneten aller Parteien ---lehnt diesen Beschluss ab --- weil ---erst eine Bürgerversammlung über dieses wichtige Thema abgehalten werden muss ! ... oder können die Stadtverordneten mit ruhigem Gewissen behaupten mit diesem Handeln die Bürger zu vertreten, ohne ihre Meinung zu hören....ist das Demokratie ? Bürger von Kelsterbach , nach dem Eckpunktepapier werdet ihr für ca. 2300, - € pro Nase vom Bürgermeister verkauft !...und dürft noch selbst für Lärmschutz und Kaufabwicklungen bezahlen. Im Papier steht ein Betrag von 30,8 Millionen € ! BRUTTO ! Davon darf Kelsterbach dann einiges selbst bezahlen ! Der blanke Hohn ist, dass unser Erholungswald nach gesetzlicher Grundlage, weil er ein Erholungswald war, nichts Wert ist. Er war kein Wirtschaftswald ! WER wirtschaftet hier WEN in die Tasche !? Ich denke hier an den möglichen Erlös des Holzeinschlages und komme auf andere Ergebnisse als das Gutachten aufzeigt. Ca. 300 Ha sind 3 Millionen Quadratmeter ! Wenn ein Baum 20 Quadratmeter Standfläche benötigt ergibt das 150 Tausend Bäume !... und die sind nichts Wert ? Buche , Tannen Eichen müssen der Fraport weichen... Für eine WIN – WIN Situation ! Für WEN ? Des weiteren soll eine Lärmschutzwand im Bereich Hasenpfad erstellt werden, die „eine Höhe von etwa 4 Meter haben wird“ ! (Eckpunktepapier) Was soll diese Wand nützen ? Im Mittel haben die Häuser 11/ 12 Meter Firsthöhe ....die Landebahn wird auf einem Podest 7/8 Meter hoch gesetzt, dazu kommt, die Triebwerkshöhe der Flugzeuge...nun denkt mal nach.. Eine „etwa 4 Meter hohe Mauer“ ?? Da bläst der Schall locker darüber, auch eine WIN –WIN Situation ! An dieser Stelle sei bemerkt, das FLUGLÄRMSCHUTZGESETZ schützt den Fluglärm NICHT den Bürger ! Nach dem Gesetz existiert kein BODENLÄRM, den haben wir reichlich wenn die Flugzeuge gelandet sind...es wird nur das Kelsterbacher Gewerbegebiet überflogen ! Nur gut, dass dies der Lärm alles weiß , egal welcher.....wie er sich nach dem Gesetz zu verhalten hat. Das Eckpunktepapier enthält 14 Punkte ! Wer diese liest erkennt sehr schnell die WIN – WIN Situation und auch für WEN..... Ich hätte Bürgermeister Ockel bessere Berater gewünscht ! Ich danke für ihre Aufmerksamkeit.
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