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++ 297 | 3439 Zeichen | Artikel vom: 20. 10. 2009   Druckversion

Abschlusserklärung der Anti-Atom-Konferenz 2009-10-18:

Die Herbstkonferrenz der versammelten Initiativen von AKW- und Endlagerstandorten kündigt massiven Widerstand an

Einig war sich die TeilnehmerInnen der Konferenz in der Einschätzung, dass sich das Ausstiegsszenario als politische Luftnummer entpuppt hat; die Verlängerung von Laufzeiten bei permanter Gefährdung der Bevölkerung dient  lediglich dem Zweck, den Atomkonzernen pro Tag und AKW ca. eine Millionen Euro  in die Tasche zu spülen.

Einig war sich die TeilnehmerInnen der Konferenz in der Einschätzung, dass sich das Ausstiegsszenario als politische Luftnummer entpuppt hat; die Verlängerung von Laufzeiten bei permanter Gefährdung der Bevölkerung dient lediglich dem Zweck, den Atomkonzernen pro Tag und AKW ca. eine Millionen Euro in die Tasche zu spülen.

Der Weiterbetrieb von Atomanlagen ist unverantwortlich. Der Betrieb von Atomkraftwerken als permante Gefahrenquelle als auch das nicht lösbare Problem einer dauerhaft sicheren Verwahrung der produzierten Abfälle lassen nur eine Fordung zu: Sofortige Stilllegung aller Atomanlagen!



Im Rahmen des Sozialforums in Deutschland kamen Anti-Atom-Initiativen aus dem gesamten Bundesgebiet im Wendland zusammen. Ebenfalls an der Diskussion  beteiligten sich VertreterInnen von Anti-Kohle-Kraftwerksinitiativen und aus dem  Klimabündnis, das für Kopenhagen mobilisiert. In einer gemeinsamen  Abschlusserklärung halten sie fest:

Der Weiterbetrieb von Atomanlagen ist unverantwortlich.
Der Betrieb von  Atomkraftwerken als permante Gefahrenquelle als auch das nicht lösbare Problem  einer dauerhaft sicheren Verwahrung der produzierten Abfälle lassen nur eine  Fordung zu: Sofortige Stilllegung aller Atomanlagen!

Die Teilnehmer der Konferenz haben aus ihren Orten von einer spürbaren Aufbruchstimmung berichtet und von dem Willen, sich für diese Forderung einzusetzen. Sie erwarten ein deutlich verschärftes Klima in der energiepolitischen Auseinandersetzung.

Einig war sich die TeilnehmerInnen der Konferenz in der Einschätzung, dass sich das Ausstiegsszenario als politische Luftnummer entpuppt hat; die Verlängerung von Laufzeiten bei permanter Gefährdung der Bevölkerung dient  lediglich dem Zweck, den Atomkonzernen pro Tag und AKW ca. eine Millionen Euro  in die Tasche zu spülen.

Die Behauptung, AKWs wären als Klimaretter zu irgendetwas nutze, weisen die Teilnehmenden als durchschaubare Werbelüge zurück. Atomanlagen dienen nicht dem  Klima, sondern der Kapitalanreicherung bei den Konzernen. Mit der Konferenz  wurde die Zusammenarbeit zwischen den klassischen antiAtom-Initiativen mit den  antiKohlekraftwerksprotesten konkret gemacht.

Entsprechend konzentrieren sich die Aktivitäten in den kommenden Monaten  nicht nur auf Atomkraftwerke und die  sogenannten Endlagerstandorte,  sondern auch auf die Zentralen der Energiekonzerne. Verlängerte Laufzeiten für  und Investitionen in Dinosauriertechnik stehen einem Ausbau einer intelligenten Nutzung erneuerbarer Energie massiv im Weg.

Ein ganzes Bündel an geplanten Aktionen wurde vorgestellt.

•    am 7. November dezentrale Aktionen im ganzen  Bundesgebiet

•    ´Atomausstieg ist Handarbeit´ am 20. Dezember in Ahaus

•    Behinderungen von anstehenden Transporten von  MOX-Brennelementen aus Sellafield nach Grohnde

•    Massenhafte Einwendungen gegen die geplante  Betonflutung der Atommüllgrube Morsleben

•    Aktionen an den Zentralen der  Energieversorgungsunternehmen am Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Harrisburg  am 27. März 2010

•    Aktionen an den Stationen der Atomspirale, die erste am  4. April an der Urananreicherungsanlage Gronau

•    anläßlich des Tschernobyl-Jahrestag am 24. April  zentrale Demonstrationen an drei Standorten der Atomspirale

•    Querstellen bei Castorentransporte im Herbst nach Ahaus  und Gorleben

•    Eine Ende des  Baustopps in Gorleben wird nicht ohne Antwort des Widerstands bleiben.

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