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++ 363 | 6416 Zeichen | Artikel vom: 12. 12. 2009   Druckversion

Klimawandel stoppen!

Für eine globale ökologische und soziale Gerechtigkeit

Die Umweltbelastungen haben aber auch eine soziale Dimension. Schadstoffe, Lärm, geringe Lebensqualität bzw. der Entzug von Lebensgrundlagen treffen nicht unterschiedslos Arm und Reich.Die Kluft zwischen denen, die es sich leisten können in halbwegs unbelastete Regionen zu ziehen und denen, die zurückbleiben müssen, weil sie kein Geld zum Wegzug haben, vergrößert sich beständig.

Die Umweltbelastungen haben aber auch eine soziale Dimension. Schadstoffe, Lärm, geringe Lebensqualität bzw. der Entzug von Lebensgrundlagen treffen nicht unterschiedslos Arm und Reich.Die Kluft zwischen denen, die es sich leisten können in halbwegs unbelastete Regionen zu ziehen und denen, die zurückbleiben müssen, weil sie kein Geld zum Wegzug haben, vergrößert sich beständig.

Unsere heutige Banneraktion findet im Zusammenhang mit der seit dem 7. Dezember tagenden UN-Klimakonferenz in Kopenhagen statt.
Ziel der Klimakonferenz soll ein Nachfolgeabkommen des Kyoto-Protokolls werden. Doch die bisherigen "Klimarettungsmaßnahmen" im Rahmen des Kyoto-Protokolls führten nicht zu einem realen Rückgang von Treibhausgasemissionen, stattdessen kam es zu einem Anstieg. Auch die Bundesrepublik Deutschland hat ihr Ziel verfehlt die Emissionen zu reduzieren.
Es reicht nicht aus, auf internationalen Konferenzen etwas zu proklamieren und zu beschließen, wenn es zu keiner Umsetzung auf nationaler und kommunaler Ebene kommt.



Die Entscheidung der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG (KMW) für den Bau eines neuen Kohlekraftwerkes auf der Ingelheimer Aue ist so ein Beleg dafür, wie auf zynischste Art und Weise die Diskussion um Klimaschutz, CO2- Reduktion auf der einen Seite und billige Stromerzeugung mit Gewinngarantie auf der anderen geführt wird.

Doch der Widerstand aus der Bevölkerung der Städte Mainz und Wiesbaden führten vorerst zu einem Baustopp, aber leider nicht zur endgültigen Abkehr von den Kraftwerksplänen. Deshalb muss der Widerstand gegen unsinnige klimaschädliche Projekte weitergehen.

 

Die Klimaveränderung ist längst Realität und die Folgen des Klimawandels sind bekannt: u.a. Wüstenausbreitung, Wasserknappheit, Zunahme von Wetterextremen, Anstieg des Meeresspiegels und nicht zuletzt Fluchtursache wegen des Verlusts der Lebensgrundlagen. Doch die Folgen der Klimasünden der Industrieländer tragen hauptsächlich die Menschen im Süden der Erdkugel.

 

Die Umweltbelastungen haben aber auch eine soziale Dimension. Schadstoffe, Lärm, geringe Lebensqualität bzw. der Entzug von Lebensgrundlagen treffen nicht unterschiedslos Arm und Reich. Die Kluft zwischen denen, die es sich leisten können in halbwegs unbelastete Regionen zu ziehen und denen, die zurückbleiben müssen, weil sie kein Geld zum Wegzug haben, vergrößert sich beständig.

 

Auch in Kopenhagen geht es nicht nur um den Klimawandel, sondern auch um die soziale und ökologische Gerechtigkeit. Es muss eine Abkehr von den kapitalistischen Verwertungs- und Profitinteressen stattfinden, die auch bei den Diskussionen um erneuerbare Energien ein zentraler Bestandteil sind. Es wird auf Strategien gesetzt, die uns vorgaukeln, alles könne so weitergehen, -unbegrenztes Wachstum, nur mit "grünem Anstrich".

 

Wir sagen: nicht mit uns!

Der Energiewirtschaft, die satte Gewinne einfährt und aktuell am Ausbau der fossilen Energie-gewinnung arbeitet sagen wir den Kampf an.

Kohlekraftwerke verhindern! Atomkraftwerke abschalten! Dezentralisierung der Energieversorgung!

 

 

NEIN zum Kohlekraftwerk Mainz/Wiesbaden

für eine verstärkte Energieeffizienz und Energieeinsparung

Global denken - lokal handeln

www.aku-wiesbaden.de

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