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Fraport hat am vergangenen Montag - trotz der Besetzung - mit den Rodungsarbeiten begonnen. Im Einsatz sind große Harvester. Eine dieser Vollerntemaschine hat gestern im Abstand von nur 30 Metern zu den besetzten Bäume gefällt. Dabei steht auf der Maschine, dass ein Sicherheitsabstand von 70 Metern eingehalten werden muss. Auch der Tageseinsatzleiter der Polizei, Herr Krinsinger, bestätigte gegenüber Aktivisten am Boden, dass der Sicherheitsabstand offensichtlich nicht eingehalten wurde. Die Maschinen wären deutlich unter 50 Meter an die besetzten Bäume herangekommen. Die verbliebenen Baumstümpfe sind nur etwa 30 Meter von den besetzten Bäumen entfernt. Die Unfallverhütungsvorschriften Forsten legen fest, dass Bedienstete einen Sicherheitsabstand von der doppelten Länge der zu fällenden Bäume einhalten müssen. Bei Menschen, die sich im Wald aufhalten, ohne ausgebildete Forstarbeiter zu sein, sollte der Sicherheitsabstand größer sein. Bevor die Fällarbeiten um die besetzten Bäume gestern gegen Mittag begannen, wurde das Gelände außerhalb des Bauzauns geräumt. Der Häfnerweg, der direkt an den besetzten Bäumen entlang führt, war nicht mehr zugänglich. Auch Journalisten und anwesenden Kamerateams wurde der Zutritt verwehrt. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass damit Augenzeugenberichte der gefährlichen Fällungen in unmittelbarer Nähe der besetzten Bäume verhindert werden sollten. Noch stehen viele Bäume, dort wo sich die ROBIN WOOD-Aktivisten aufhalten. ROBIN WOOD ist in großer Sorge, dass Fraport weiterhin ohne Rücksicht auf die Kletterer vorgeht. Fraport-Sprecher Schaller äußerte am Montag gegenüber Journalisten, Fraport würde sich durch die Baumbesetzer nicht bei der Rodung stören lassen. Wir sind entsetzt, dass Fraport die Gefährdung von Leib und Leben der Umweltschützer in Kauf nimmt, sagt ROBIN WOOD-Verkehrsreferentin Monika Lege. ROBIN WOOD fordert den sofortigen Stopp sämtlicher Rodungsarbeiten im Flughafenwald.
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